Friederike Güssler

Als Transformations-Therapeutin nach Robert Betz® begleite ich Menschen, die Ursachen von Begrenzung, Blockaden und Leiden in ihrem Leben zu erkennen, aufzulösen und immer mehr ihrem Herzen zu folgen. Durch meine eigene persönliche Erfahrung bringe ich meinen Klienten Mitgefühl entgegen und kann mich in ihre Situation einfühlen.

Lernen Sie mich bei einem Inspirationsabend kennen

  • Frühbucher

    Von Schwere und Trauer zu Leichtigkeit und Freude

    30. April 2019 19:00 - 20:30
    Praxis Friederike Güssler
    Wir wachen morgens auf und fühlen uns bereits bleischwer. Uns ist es schwer ums Herz oder wir fühlen uns erdrückt von den Lasten auf unseren Schultern. An diesem Abend begleite ich Sie liebevoll dabei, Ihre unangenehmen Empfindungen wie die Schwere und die dahinterliegenden Gefühle bewusst und bejahend zu fühlen. Heilungsprozesse werden angestoßen, mit denen sich Schritt für Schritt Trauer, Ohnmacht und Angst in Leichtigkeit und Freude verwandeln. Tipp: 10% Rabatt bei gleichzeitiger Buchung von mindestens 3 Inspirationsabenden. Gutschein-Code: lebensfreude
    29,00  23,00  Details
  • Frühbucher

    Raus aus der Perfektionismus-Falle

    14. Mai 2019 19:00 - 20:30
    Praxis Friederike Güssler
    „Wenn ich perfekt bin, dann mögen mich die anderen, dann werde ich nicht mehr abgelehnt, nicht mehr kritisiert, dann bin ich nicht mehr allein“. Lernen Sie an diesem Abend Ihren inneren Perfektionisten kennen. Gehen Sie mit mir einen Schritt in Richtung Vertrauen, innerer Ruhe und Entspannung. Tipp: 10% Rabatt bei gleichzeitiger Buchung von mindestens 3 Inspirationsabenden. Gutschein-Code: lebensfreude
    29,00  23,00  Details

Raus aus der Komfortzone, rein ins Leben

Letzte Woche war ich beim Badminton spielen. In manchen von Ihnen denkt es jetzt vielleicht „Ja und, warum schreibt sie darüber auf ihrer Webseite“, in anderen  „Das wäre nichts für mich, viel zu anstrengend“, wieder andere denken „Coole Idee, das möchte ich auch mal ausprobieren“. Es gibt unzählige Möglichkeiten, welche Gedanken dieser Satz „Letzte Woche war ich beim Badminton spielen“ in uns auslösen kann. Wenn Sie Lust haben, halten Sie doch kurz inne und spüren nach, was Ihr erster spontaner Gedanke war. Einfach so, aus Neugierde.

Was hat Badminton spielen mit „raus aus der Komfortzone“ zu tun?

Zurück zu mir und warum ich hier davon schreibe. Neulich hat mir eine Freundin erzählt, dass sie Freitag abends immer zum Badminton spielen geht. „Wow, das hört sich toll an“, habe es in mir gedacht und ich habe gespürt, wie mein Körper ganz aufgeregt und lebendig wurde. Gleichzeitig hat es auch in mir gedacht: „Ob ich überhaupt den Ball treffe“. Und „Ich habe das ja nie wirklich gelernt“. Und weiter „Wahrscheinlich wird das ziemlich peinlich und am Ende spielen die anderen nur aus Mitleid mit mir und sind froh, wenn ich nicht wiederkomme“.

Solche und ähnliche Gedanken kenne ich sehr gut. Die Angst, nicht gut genug zu sein, kritisiert zu werden, peinlich zu sein und deshalb ausgeschlossen zu werden, begleitet mich seit meiner Kindheit (mehr erfahren Sie in meiner persönlichen Geschichte). Früher haben diese Ängste oft dazu geführt, dass ich Dinge, auf die ich Lust hatte, nicht gemacht habe. Das ging sogar so weit, dass ich mir gesagt habe, „ach, so viel Spaß macht das bestimmt doch nicht“.

Einerseits habe ich es dadurch erfolgreich vermieden, mich meinen Ängsten auszusetzen, andererseits habe ich mir dadurch jedoch die Möglichkeit genommen, Dinge einfach auszuprobieren, neue Menschen kennenzulernen, neue Erfahrungen zu machen. Oder anders ausgedrückt: Ich habe mir immer mehr Lebendigkeit genommen.

Was ich in den letzten Jahren erfahren habe

  • Je mehr ich Dinge vermeide, vor denen ich Angst habe, umso größer wird meine Angst davor.
  • Die Angst ist nicht mein Feind, sondern mein Freund. Sie zeigt mir den Weg in ein Leben der Freude und der Lebendigkeit
  • Der Weg führt nicht an der Angst vorbei, sondern durch sie hindurch. Indem ich meine Angst liebevoll annehme und fühle, kann sie sich Stück für Stück verwandeln.
  • Ich darf mir erlauben, in kleinen Schritten zu gehen. Es geht nicht darum, mich sofort meiner größten Angst auszusetzen.

Womit wir wieder am Anfang meiner heutigen Geschichte sind. Mit dem Badminton spielen hat mir das Leben eine wundervolle Möglichkeit geschickt, meinen Ängsten zu begegnen, sie zu durchfühlen und dadurch neue Erfahrungen zu machen. Und da ich mittlerweile schon so oft erlebt habe, wie befreiend das ist, habe ich mich entschieden, diesen nächsten Schritt zu gehen. So war ich letzten Freitag also mit meiner Freundin beim Badminton spielen.

Mit Mut zur Angst raus aus der Komfortzone

Ganz bewusst habe ich bereits davor Kontakt zu meiner kleinen Friederike, der Friederike meiner Kindheit, aufgenommen. Denn sie ist es, die Angst hat, nicht gut genug zu sein, peinlich zu sein oder ausgeschlossen zu werden. Und gleichzeitig ist auch sie es, die Spaß daran hat, mit anderen zu spielen, etwas Neues auszuprobieren. Beide Teile sind in mir und ich habe sie am Freitag beide angenommen. Keinen dieser Teile bekämpft, sondern beiden gesagt, dass sie jetzt, wenn wir Badminton spielen, da sein dürfen.

Am Anfang waren die Ängste noch sehr im Vordergrund, da war es besonders wichtig, meine kleine Friederike zu beruhigen, indem ich ihr zum Beispiel immer wieder gesagt habe, wie sehr ich sie liebe, egal, ob sie den nächsten Ball trifft oder nicht. Dass sie ein ganz wundervolles Mädchen ist, unabhängig davon, ob sie gut Badminton spielen kann. Und indem ich ganz bewusst gefühlt habe, wo ich die Angst in meinem Körper spüre und auch dieser Empfindung gesagt habe, dass sie jetzt da sein darf.

Falls Sie jetzt denken: „Wie soll das denn gehen während man Badminton spielt?“ Ja, heute geht das. Weil ich es immer wieder geübt habe. In meinen Therapiestunden, insbesondere der Transformations-Therapie, in Meditationen, zu Hause im Alltag. Langsam, Schritt für Schritt, immer wieder.

Willkommen im Leben

Wahrscheinlich ahnen Sie schon, wie mein Badminton-Abend ausging: Ich hatte unglaublich viel Spaß. Habe gespürt, wie gut diese Art von Bewegung meinem Körper gefällt, wie meine kleine Friederike mit der Zeit immer lebendiger wurde. Ich habe neue Menschen kennengelernt, die mir offen begegnet sind. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine Gedanken, die Befürchtungen, die ich hatte, nicht eingetreten sind.

Wenn Sie Lust haben, schenken Sie sich heute doch einen kleinen Schritt raus aus der Komfortzone, rein ins Leben.

Und wenn Ihnen mein Beitrag gefallen hat, danke ich Ihnen fürs Kommentieren und Teilen.

Ihre Friederike Güssler

Kommentare:

  • Sina

    12. Oktober 2018 um 23:20

    Ein wundervoller Text. Danke fürs Erinnern und fürs Teilen deiner Geschichte. Aus eigener Erfahrung kann ich dem nur zustimmen.

  • Uli

    18. Oktober 2018 um 20:03

    Ich glaube solche Situationen kennen wir alle und es tut gut zu hören dass man dem nicht hilflos ausgeliefert ist oder Vermeidung die einzige Taktik ist, sondern dass es Wege gibt zu lernen mit der Angst umzugehen und sie als Teil der Persönlichkeit zu integrieren, ihr somit die Macht zu nehmen und wieder der Freude das Steuer in die Hand zu geben. Danke für Deinen Mut Dich mit Deinen Ängsten und Gedanken zu zeigen, das macht mir selber Mut mich mit meinen Ängsten zu beschäftigen.

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